80 Jahre Freibad Unteraspach 1938 - 2018

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26.02.2019 DIE FÖRDERUNG IST ZUGESAGT
*** NACH DER BADESAISON 2019 WIRD GEBAUT ***

 

 

12.04.2019: Offizieller Sanierungs-Beschluss "Freibad Unteraspach"

in der Gemeinderatssitzung ab 18:00 Uhr in der Mensa der Hermann-Merz-Schule Ilshofen.

Am 22.07.2019 wurden 3 von 5 Gewerke vergeben, darunter die Rohbauarbeiten an die Firma Ilgenfritz-Bau aus Rot am See - Reubach, die nun im September loslegen soll.
Wegen zu hohen Abweichungen zu den kalkulierten Preisen wird für zwei Gewerke eine beschränkte Ausschreibung beantragt. Der Rücklauf an Angeboten zur Ausschreibung war sehr bescheiden.

09.03.2018

In der Gemeinderatsitzung wurde bekanntgegeben:

Anhand den Bodenbohrungen wurde festgestellt dass der Baugrund tragfähig ist und keine Tiefgründung erforderlich ist.

 

So könnte nun Sanierungsmodell I zum Tragen kommen, bei dem die Beckengröße erhalten bleibt!

Zusatzantrag gescheitert

 „Einbezug des Kioskgebäudes bei der Sanierung des Freibades Unteraspach“

Der alte Kiosk wird, so wie er ist, im neuen Freibad bestehen bleiben. Das hat der Gemeinderat mit Mehrheit beschlossen.

Die Mehrkosten von 190.000,-- € für den Kiosk sind nicht mehr tragbar.

 

Trotzdem hätte nach Meinung von Marc Jourdan der Kiosk zumindest strukturell in der PLANUNG unbedingt berücksichtigt gehört. Und zwar so, dass der Kiosk später über einen öffentlichen Zugangsbereich verfügt - der eine Bewirtschaftung auch ausserhalb der Badöffnungszeiten ermöglicht. Um den sich daraus ergebenden Anforderungen Rechnung zu tragen und die Sanierung der Aussenanlagen und Anschlüsse für so einen Kioskbetrieb später optimal in der Sanierung zu berücksichtigen - so die Idee - das Kioskgebäude jetzt schon mitzuplanen. Der jetzigen Planungsgesellschaft  den Kiosk gedanklich mitzugeben und die sanitären Anlagen und Anschlüsse schon jetzt von den Profis optimal mitplanen zu lassen, so das Anliegen. Die Profis mit in die Pflicht zu nehmen, nichts wichtiges zu vergessen und einen nahtlosen Weiterbau verfolgen zu können wenn es finanziell besser läuft als momentan erwartet wird.

 

Jedoch wären hierzu Planungskosten von ca. 12% aus den veranschlagten Kiosk-Baukosten von 190.000,--, also ca. 23.000,-- , zusätzlich mit angefallen - für einige Räte schlicht nicht mehr tragbar. Andere  Räte folgten dem Stadtbaumeister und BM Wurmthaler, dass man das auch später noch planen kann und das jetzt nicht nötig ist.

 

Die Bedenken, dass man sich ohne Vorplanung des Kiosk ein Bein stellt, wurde demnach mehrheitlich nicht geteilt und der Antrag abgelehnt. Trotzdem, bei Marc Jourdan bleibt die Befürchtung, dass später unnötig neu sanierte Aussenanlagen umgerissen oder fehlende Anschlussleitungen in die frisch sanierten Gebäude und Hofflächen gelegt werden müssen. Bis das Bad saniert ist, vermutlich frühestens im Jahr 2020, ist das alte Kioskgebäude schon der nächste Sanierungsfall. Wir werden sehen, zu gegebener Zeit kann man die Bedenken hier noch nachlesen. Hoffentlich werden uns und dem Kiosk die guten und beliebten derzeitigen Pächter treu bleiben. Der Wunsch nach Bewirtung ausserhalb der Bad-Öffnungszeiten stammt nicht nur von der Kundschaft.

 

Update 31.10.2018
Die in Aschbich sehr beliebte Pächterfamilie hat gekündigt.
Die Situation um die Bewirtungszeiten ist laut Pächter zwischen ihm und dem Bademeister eskaliert und nicht mehr hinnehmbar gewesen. Bürgermeister Blessing stellte sich wohl kompromisslos und ohne Zukunftsvision hinter den Bademeister. 
Schade, die Zukunftsvision wäre vielleicht dieser Antrag gewesen - im Nachgang der Kündigung zeigte sich der Pächter dann kompromisslos - er hat kein vertrauen mehr in die Zusammenarbeit. 

 

Ein neuer Pächter ist Stand Ende November 2018 noch nicht in Aussicht.

 

 

Der gescheiterte Antrag im Original über den Download-Button als PDF-Datei 

 

Freibad Unteraspach

Sanierung Freibad Unteraspach

 

 Der Gemeinderat hat in der Sitzung am 20.01.2017 beschlossen:

"Die Stadt Ilshofen beauftragt das Büro Richter und Rausenberger, Gerlingen, mit der Erstellung einer Studie, wie das Freibad Unteraspach mit welchen Techniken (Folie, Edelstahl oder Kombination) saniert werden kann und was die verschiedenen Alternativen voraussichtlich Kosten werden.

Mit untersucht werden soll als ALTERNATIVE auch der Neubau eines Freibades (im Bereich zwischen Oberaspach, Eckarthausen und Ilshofen)."


Am 19.06.2017 muss dazu vorab beschlossen werden, wie konkret die Kosten eines Alternativstandortes und damit eines Neubaus überhaupt ermittelt werden sollen. Der Gemeinderat soll und will einen Kostenvergleich zwischen "Sanierung ./. Neubau" bekommen. Auch damit nachher niemand sagen kann "für das Geld hätte man auch neu bauen können"! Da für einen Neubau eines Freibades keinerlei Förderungen zu erwarten sind - für Sanierungen jedoch schon (und das nicht nur in einem unerheblichen Maß), spricht alles für eine Sanierung. Ein Kostenvergleich ist aber schon sinnvoll - jedoch wieviel Geld soll man für die Ermittlung von Kosten für einen Neubau überhaupt ausgeben? Detailliert oder reicht eine grobe Kostenschätzung?!
In der Gemeinderatssitzung am 19.06.2017 wurde einstimmig beschlossen, lediglich ein "fiktiver" Preis für einen Neubau auf grüner Wiese ermitteln zu lassen.

 

Am 28.07.2017 im Gemeinderat:      In einem interessanten Vortrag wurden Sanierungsmöglichkeiten erörtert. Mit ein paar "Extras" wurden die Sanierungskosten auf etwa 3.500.000,-- € (3,5 Millionen Euro) netto beziffert - diese Summe kann sich nun der Gemeinderat über die Sommerpause schon mal als Hausnummer durch den Kopf gehen lassen. Ein Neubau würde mit Grundstück, Erschliessung usw. noch einiges teurer zu Buche schlagen.

 

Am 13.10.2017 war das Freibad wieder im Gemeinderat auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung. Die Sanierung des Beckens, Umbau-/Neubau der Gebäude mit Sanitäranlagen, Kiosk und Betriebsräume und Neugestaltung der Aussenanlagen kostet 3.611.614,-- €.

Nur 500.000,-- € können davon über ein ELR-Zuschuß (Entwicklung-ländlicher-Raum) für die Sanierung der Becken und Technik beantragt werden.

Die Stadt Ilshofen muss über Eigenmittel/Kreditaufnahme die Kosten von 3.100.000,-- € selbst stemmen.

 

Einig war man sich, daß der Rat noch uneinig ist - und keine Mehrheiten in Sicht sind.

Für die einen ist die Sanierung für 3,6 Mio€, die jährlichen Abschreibungen und Bewirtschaftungskosten von bis zu 400.000,--€ (seither ca. 110.000,--€) schlicht zu teuer. Die anderen halten die Kosten für tragbar, auch die jährlichen. Dann gibt es noch die andere Meinung, noch mehr Geld in die Hand zu nehmen und auf grüner Wiese (zentral in und um Ilshofen) neu zu bauen. 

 

Viel zu viel Unsicherheit im Rat für eine schnelle Entscheidung. So wurde beschlossen, eine komplette Sondersitzung dem Thema zu widmen, mit dem Planungsbüro, mit genaueren Zahlen zur Untersuchung des Baugrundes (womögliche Tiefengründung erforderlich). Und um vor allem Einsparpotentiale für die Sanierung zu ermitteln. Der Förderantrag für die Sanierung wird wegen Abgabefristen vorsorglich gestellt.

Alles andere ist noch offen. Den Kosten eines Neubaues und den dazugehörigen Unterhaltungskosten steht die Mehrheit aber mehr als nur skeptisch gegenüber, die Sanierung wäre schon ein Kraftakt für viele Jahre.

 

Der Betrieb des jetzigen Freibades ist in den kommenden Jahren nicht gefährdet. Wasserqualität und auch die Technik sind nicht zu beanstanden.

 

Das Freibad wird saniert

So im Gemeinderat am Freitag, den 15.12.2017 beschlossen.

 

Die geplanten Kosten belaufen sich auf 2,4 bis 2,6 Mio € - wovon noch im besten Fall, aber nicht sicher, eine Landes-Förderung von bis zu 500.000 € abziehbar ist. 

Die Entscheidung fiel auf zwei Varianten - wobei nur eine Variante davon zum Tragen kommt, je nachdem ob eine teure Tiefgründung unter dem Becken erforderlich ist (dies wird noch anhand eines geologischen Gutachtens mit Probebohrungen untersucht):  

 

Sanierungsmodell I 

unter den Voraussetzungen:  Der Baugrund ist tragfähig, Tiefgründung ist nicht erforderlich.

Becken 18 x 50 mtr. (900m²) mit Edelstahlbeckenkopf mit Folienauskleidung des Beckenkörpers

+ Sportausstattung (u.a. 1 + 3 mtr.  Sprungbrett)

+ Breitwellenrutsche

+ Planschbecken + Naturstein/Wasserspiellandschaft

+ Gebäude Funktionsreduziert (OHNE KIOSK)

= Kosten:  2.441.000,00 €  zzgl. MwSt. 

 

Sanierungsmodell II

unter den Voraussetzungen: Der Baugrund ist nicht tragfähig, Tiefgründung ist erforderlich.

Becken 14,5 x 50 mtr. (725m²) mit Edelstahlbeckenkopf mit Folienauskleidung des Beckenkörpers 

+ Sportausstattung (u.a. 1 + 3 mtr.  Sprungbrett)

+ Breitwellenrutsche

+ Planschbecken + Naturstein/Wasserspiellandschaft

+ Gebäude Funktionsreduziert (OHNE KIOSK)

= Kosten:  2.551.000,00 €  zzgl. MwSt. 

 

abzüglich eventuellen Fördergeldern von maximal 500.000,-- €

 

Je nach Bodenbeschaffenheit kommt eines der folgenden Sanierungsmodelle zur Ausführung

Zur Detailansicht eines der Sanierungsmodelle anklicken

Mit freundlicher Genehmigung von Richter+Rausenberger Bäderbau

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